Wissenschaftliches Arbeiten mit Word

Heute berichte ich ihnen über meine Erfahrung im Kurs „Wissenschaftliches Arbeiten mit Word“, den ich letzte Woche besucht habe. Der Kurs hat insgesamt nur 5 h gedauert. Ich war trotzdem überrascht, wie viele wertvolle Funktionen es bei Word gibt, die einem das Arbeiten an der Doktorarbeit erheblich erleichtern und die ich bis dato nicht kannte, bzw. die ich bisher nicht verwendet hatte. Diese Funktionen werde ich Ihnen heute näher bringen. Vorweg gesagt: es lohnt sich auf jeden Fall einen solchen Kurs zu besuchen. Denn die Zeitersparnis, die Sie dadurch haben werden, wird enorm sein.

Formatvorlagen

Was sind überhaupt Formatvorlagen?

Formatvorlagen legen fest wie Zeichen (zum Beispiel Times New Roman, 12pt, kursiv), Absätze (Zeilenabstand, linksbündig), und Seiten (Hochformat, Seitenränder) dargestellt werden.

Welche Vorteile bietet das  Arbeiten mit Formatvorlagen?

  1. schnellere Formatierung von Überschriften
  2. nachträgliche Änderung der Formatierung: es können alle  Überschriften in einem längeren Text auf Knopfdruck mithilfe von Formatvorlagen geändert werden
  3. Erstellung von automatisch generierten Verzeichnissen (Inhaltsverzeichnis usw.)

Formatvorlage zuweisen oder ändern

Word bietet bereits vor eingestellte Formatvorlagen unter „Formatvorlagen“.

Text, der keiner anderen Formatvorlage zugewiesen ist, ist in der Vorlage dem Format „Standard“ zugewiesen. Diese voreingestellten Formatvorlagen können ebenso leicht angepasst oder verändert werden unter „Formatvorlage ändern“.

Auch die Festlegung von neuen Formatvorlagen ist ohne weiteres möglich unter “neue Formatvorlage von Formatierung“ erstellen. Es lohnt sich, ein bisschen damit herum zuspielen, um sich damit vertraut zu machen.

So erstellen Sie ein individuelles Listenformat

Wahrscheinlich haben Sie auch schon mal versucht, in Word eine Liste zu erstellen. Und waren Sie vielleicht verzweifelt, weil ungewollt ständig ein neuer Einzug generiert wurde. Mit der Funktion „Liste mit mehreren Ebenen“ können Sie bequem eine Liste mit mehreren Untergebenen nach dem Format 1.1, 1.1.1 usw. oder eine Ihnen beliebige Formatierung wählen. In dem Menü können Sie auch  jede weitere Unterebene nach ihren Vorstellungen Formatieren.

Wozu sind Seiten-  und Abschnittswechsel gut?

Sie finden diese Funktion unter „Seitenlayout“ à „Umbrüche“.

Zunächst zu der Definition:

Der Seitenumbruch beendet die Seite an einer definierten Stelle zum Beispiel vor einer Grafik oder einer Tabelle. Die nächste Seite hat dasselbe Format wie die vorhergehende. Der Abschnittsumbruch beginnt einen neuen Abschnitt und eine neue Seite. Der neue Abschnitt kann eine andere Formatierung als der vorhergehende besitzen. Wozu das gut ist? Gleich.

Kopf und Fußzeilen

Unter „Einfügen“ à „Kopfzeile“„Kopfzeile bearbeiten“ können Sie die Kopfzeile nach ihrem Gusto bearbeiten. Das Gleiche gilt für die Fußzeile. Die Kopf- und Fußzeile enthält drei Tabstopps, sodass sie mit der Tabulator Taste von links zur Mitte und rechts navigieren können und alles jeweils nach ihren Vorstellungen anpassen können. Die Seitenzahlen werden im Menü unter „Seitenzahl“ à“Seitenzahlen verändern“ angepasst“.

In einer Doktorarbeit kommt es vor, dass sie in einem Dokument unterschiedliche Nummerierungen möchten, zum Beispiel Römisch und Arabisch. Womit wir wieder beim Thema Absatzumbrüche sind. Fügen Sie vor jedem Abschnitt einen Absatzumbruch ein, dann können Sie anschließend die Kopfzeilen und Fußzeilen separat bearbeiten und eine beliebige Nummerierung einfügen..

Fazit: Arbeiten Sie sich gründlich in Word ein, bevor Sie mit dem Schreiben der Doktorarbeit anfangen. Sie werden im zweiten Schritt viel Zeit dadurch sparen.

Autorin: Dr. med. Jasmin Webinger

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